Böime, Böime! Permafrost & Halleluja - Die Reihe Bd. 16

Gedichte
Von: Brechbühl, Beat
Wolfbach, 2014, 96 S. engl. Broschur

ISBN: 9783905910452

18,00 €

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Ich liebe eine Linde
niemandem sag ich welche.
 
Die Linde liebt mich
niemandem sagt sie welchen.
 
Wenn der Lärm der Welt weit
weg gerannt ist
lieben wir uns.
Mit dem Geräuschele ihrer Blätter
umarmt sie mich,
und ich streichle ihre Rindenhaut.
 
Und wenn sie blüht
atme ich die Linde ganz
in mich hinein.
 

Rezensionen

Dieter Langhart bespricht das Werk unter dem Titel »…das alles, solange es Bäume gibt« im St. Gallener Tagblatt.
 
Fixpoetry stellt das Buch im Beitrag »Die Neigung, Bäume zu umarmen« vor. Auszug aus der Besprechung:
 
»Brechtbühl gibt sich offen für die Natur, „Weit offen die Poren wie meine Augen“ („Bin die Haut selber im Auenwald“).  Er zelebriert die „Erotik der Bäume“ („Motto, nachher“), er liebt das „Räuscheln“ der Blätter und er hat ein Verhältnis mit der Birkenrinde:
 
Birkenrinde. Fass sie doch
an mit vollen Händen und Lippen und
Augen, rieche.
Rieche die Blätter, streichle durch die
Haare der Bäume und Pflanzen,
schmecke alles & noch viel mehr. 
 
(Aus “Motto, nachher“)
 
Brechtbühl liebt diese „deutlichen Zweideutigkeiten“ in diesen Baumgedichten, er ist – so ein Gedichttitel, „Ein Baumriecher“.  So kannten wir ihn noch nicht und sind überrascht.«

 

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Rezension im Südkurier


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