Die Abschaffung der Arbeit

GZ 242
Von: Black, Bob
Grüne Kraft, 2003, 28 S., Geheftet

ISBN: 978-3-922708-04-9

5,00 €

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Die meisten Arbeitslosen bewerten ihre Situation negativ, für viele ist diese gleichbedeutend mit trostloser Beschäftigungslosigkeit - für andere die große Chance, sich aus überflüssigen Abhängigkeiten zu lösen.
"Es lag keineswegs in meiner Absicht, mit dem Gesagten nur Unruhe zu stiften. Viele Werktätige kotzen sich mit der Arbeit an. Es gibt hohe und weiter steigende Raten von Blaumacherei, Fluktuation, Diebstahl am Arbeitsplatz und Sabotage, wilden Streiks und allgemeiner Verweigerung.
Vielleicht gibt es sogar schon eine Bewegung hin zu einer bewussten und nicht nur instinktiven Ablehnung der Arbeit. Und doch ist die vorherrschende Auffassung, unter sämtlichen Chefs und ihren Agenten und zumindest weit verbreitet unter den Werktätigen, dass die Arbeit unausweichlich und notwendig ist." (Bob Black)

"Es ist ein einförmiges Ding um das Menschengeschlecht. Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von der Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es loszuwerden." (Goethe in: Die Leiden des jungen Werther)

Aus dem Inhalt:
- Orgasmus am Arbeitsplatz?
- Niemand sollte jemals arbeiten
- Zitate zur Arbeit: von Goethe, Günther Anders (aus 'Ketzereien'), Wiglaf Droste ('Lob der Faulheit' in der taz), Wolfgang Neuss, Daniel Kulla, Buckminster Fuller u.a.
Außerdem:
- Die glücklichen Arbeitslosen im Interview
- Thesen zur Kultur der arbeitslosen Gesellschaft
- Arbeit und Wahn - Thesen aus der Zeitschrift karoshi
- Literaturempfehlungen

Dieser Titel ist der Grüne Zweig NR 242 aus Werner Pieper s Medien-Experimenten The Grüne Kraft.

Autor/in

Black, Bob
Bob Black, Geburtsname Robert Charles Black, Jr., (* 4. Januar 1951) ist ein amerikanischer Anarchist und Autor. Er war Anfang der 1970er Jahre einer der ersten Vertreter der heute als Post-left anarchy bezeichneten Strömung des Anarchismus, die sich von linken Ideologien, insbesondere einem linken Autoritarismus emanzipieren will. Black kritisiert in seinen Schriften auf konfrontative Art viele Tabus der Linken, der Bürgerbewegten und der Anarchisten. Black ist am bekanntesten für sein Buch The Abolition of Work and Other Essays von 1986, welches in Übersetzung in mehreren Sprachen erschienen ist. Aufgrund seiner vom Standpunkt der Post-left Anarchy aus vorgebrachten Kritik und mehrerer kontroverser Zwischenfälle gilt er Teilen der anarchistischen Bewegung in den USA als suspekt. Bob Black arbeitet als Anwalt für Zivilrecht und lebt in San Francisco.
 



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