Tamangur

Ein Bildband mit Gedichten und Zeichnungen
Von: Diethelm, Barbara und Schmidt, Werner
Wolfbach, Gebunden, 80 Seiten

ISBN: 9783905910254

34,00 €

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Das stetige Einüben von Demut und Staunen vor der Schöpfung – als rituelles Credo im Miteinander wie in ihrer Arbeit – verbindet das Künstlerpaar Barbara Diethelm und Werner Schmidt.

Ihr erstes gemeinsames Buch, das Wort und Bild verbindet, ist eine Zelebration an die mystische Allgegenwart der Katze. Ihr ursprüngliches, von Kraft und Schönheit geprägtes Wesen begegnet uns in und zwischen den Zeilen, der kurzen, rhythmischen wie auch in den längeren Prosagedichten. Ist in ihnen das Allgegenwärtige spürbar, so führen die Katzenporträts zum Gegenwärtigen. Die für dieses Buch ausgewählten Zeichnungen stammen aus einem Fundus von Porträts, die Barbara Diethelm seit Jahren von ihren Katzen zeichnet.

In unerschütterlicher Treue begleitet uns die Katze seit tausenden von Jahren durch das Leben und in den Tod. Ihrem beglückenden Dasein verdankt der Mensch nicht nur einen tiefen Einblick in die Tiernatur, auch er selbst gewinnt im Spiegel der Tierexistenz eine tiefe Anschauung seines inneren Reichtums.

Und was wäre die Kunst ohne die Katze?

Schon in vorgeschichtlicher Zeit und in allen Kulturen waren Tiere in der menschlichen Vorstellung zuerst Vermittler zwischen den Menschen und der Natur. Sie waren Botschafter einer spirituellen Dimension, ausgestattet mit magischen Fähigkeiten. Wie anders können wir die Bilder deuten, die, in der erst kürzlich entdeckten Höhle von Chauvet, gefunden wurden. Bilder von Grosskatzen, die in ihrer kraftvollen Präsenz bis heute unerreicht sind.

Und weil nun alle Kunst aus dem Mythos geboren wird, dürfen die Sterne nicht fehlen.

Nach Überlieferung afrikanischer Naturvölker wurden alle katzenartigen Tiere, vom Löwen bis zur Hauskatze, von den Sternen auf die Erde gesandt, um unser Leben hier zu beschützen. Und es gibt gewiss viele Orte an denen wir den Sternen nahe sein können; ja vielleicht an jedem Ort, wenn nur das Innen und das Aussen zusammenklingen. Für uns heisst dieser Ort ‚Tamangur’. Die Magie dieses hochalpinen Tals zieht uns immer wieder in seinen Bann. Hier entstanden die ersten Skizzen zu dieser kleinen Hommage an die Katze.

Autor/in

 

Barbara Diethelm, 
in Zürich geboren, studierte Malerei und Geisteswissenschaften in San Antonio (St. Mary’s University) und San Franscico (San Francisco Art Institute). 1990 kehrte sie in die Schweiz zurück und trat in das Familienunternehmen ein. Gleichzeitig entwickelte sie in zahlreichen Werkgruppen ihr malerisches Werk, begleitet von regelmässigen Ausstellungen. Als Malerin und Farbenherstellerin sieht sie ihre künstlerische Praxis und die Farbherstellung als Vermittlung zwischen der schöpferischen und der materiell-manifesten Ebene. Gemeinsam mit Werner Schmidt gründete sie die 2004 die Fondation Lascaux. Inmitten eines zwanzig pfotigen Katzenrudels lebt sie im Zürcher Oberland.   
 
Werner Schmidt, 
in Berlin geboren, studierte Werner Schmidt an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin Malerei und Skulptur. Während eines Studienaufenthaltes in Paris 1963 – 65 wurde die Begegnung mit Alberto Giacometti wegweisend für seine künstlerische Haltung. Seit vielen Jahrzehnten Ausstellungen, installative Projekte sowie umfangreiche Lehrtätigkeiten. Als Hommage an Alberto Giacometti entstand 1987 «Bergell vis-à-vis», ein Portfolio mit 30 Lithographien und einem Text von John Berger. Nach einem längeren Arbeitsaufenthalt in Zürich, Übersiedlung in die Schweiz. 



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