Mir kann keiner

62 Gedichte
Von: Günther, Florian
Edition Lükk Nösens, 2009, 96 Seiten, Paperback, 20 x 13 x 0,8 cm

12,90 €

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Günthers Gedichte sind Momentaufnahen, kleine Kiezgeschichten, Gehörtes und Erlebtes aus einem sich verdammt schnell verändernden Universum zwischen ostalgischem Trotz und einem Universalismus, der mitunter nur bis in den Harz oder um die Ecke nach Neukölln führt. Seine Hommage an Arthur Rimbaud („Merde pour la poésie) lassen Richtungen erahnen, wenn es darum geht, warum ein Berliner Pilsener einem Warsteiner vorzuziehen ist.
 
Dieser sechste Band mit Gedichten von Florian Günther bietet eine breite Palette, wie etwa der Erklärung des Unterschiedes von witzig und humorig in „Ein Anlaß findet sich immer“, Politisches wie in „Oktoberfest“, von Dichterqualen in „Schein und sein“ oder eben das pure Leben in „Und komm mir bloß nicht so“. Günther beharrt auf seiner eigenen Sichtweise, auch gegen seine eigene Imagebildung, wenn der harte Kerl eben auch durchaus fähig ist, schlichte und schöne Liebeserklärungen zu machen wie in „Ottilie“ oder „Am Limit“. Dies wird er unter Umständen nicht gerne hören, scheint er doch Erich Fried als Kollegen nicht zu mögen, wenngleich das Niveau der Hausfrauen- und Ergriffenheitslyrik von anderen wesentlich tiefer gelegt als von Erich.



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